Weinlexikon

Wein-Literatur

Wer sich das erste Mal mit Weinen beschäftigt, kann auf eine solche Fülle von guter Weinliteratur zurückgreifen, dass die Qual der Wahl schwer fällt. Da sind zunächst die einführenden Übersichtsbücher: Wer vorher noch nie quasi theoretischen Kontakt mit Weinen hatte, sollte hier beginnen. Eine gute Einführung in die Kunst des Weines stellt die Grundlagen der Önologie und Winzerkultur vor, geht auf die verschiedenen Anbaugebiete und Rebensorten ein, gibt praktische Hinweise auf gute Preis-Leistungsverhältnisse, enthält Tipps zur Lagerung und zum Ausschenken und vernachlässigt auch nicht das unendliche Thema zur Frage: Welcher Wein zu welchem Gericht?

Hat man sich einmal durch einen derartigen Wälzer durchgearbeitet, und fleißig Weine probiert, wird man langsam ein Gespür dafür bekommen, welche Lagen, Reben und Herkunftsländer einem am meisten liegen. Hier kann eine etwas gründlichere Weinbibliothek ansetzen, denn zu jeder Rebsorte gibt es mittlerweile eigene Weinbücher, ebenso wie zu jedem Anbaugebiet. Letztere sind manchmal gekoppelt an Reisebeschreibungen und Tipps zum Besuchen von Weingütern oder Weinhändlern vor Ort. Diese machen sich besonders schön als Geschenk zusammen mit einer Flasche Wein aus dem respektiven Gebiet.

Erwähnenswert sind natürlich noch die Bewertungskataloge berühmter Sommeliers oder Weinkenner; der jährlich erscheinende Parker ist sicher eines der berühmtesten. Die Bewertungen sind oft humorvoll und immer mit Kennerschaft geschrieben - sollten aber nie vergessen lassen, dass es immer noch am Wichtigsten ist, dass der Wein einem selber schmeckt.